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Interview mit Jan Gudde

Abwechslung und Spannung spornen mich an

Jan Gudde ist gelernter Möbelschreiner, arbeitet als Digital & Formats Spezialist, Model, Influencer und Familienvater. Wir konnten im Interview mit dem Opel Markenbotschafter erfahren, wie es dazu kam, wie er all das unter einen Hut bringt und uns gleichzeitig von seiner positiven Art anstecken lassen.

Jan, du bist gelernter Möbelschreiner, Digital & Formats Spezialist, Model, Influencer und Familienvater. Was machst du am liebsten?

Wie die Auflistung schon zeigt, konnte ich mich nie so richtig für etwas entscheiden. Darum bin ich auch so breit aufgestellt. Aber ich kann schon sagen, dass ich sehr gerne unter Leuten und vor der Kamera bin. Und beim Modeln fühle ich mich sehr wohl – insbesondere Filmdrehs, die bereiten mir besonders viel Freude.

 

Wie bist du vom Möbelschreiner zum Model und Influencer geworden?

Angefangen hat es eigentlich damals während meiner Schreinerlehre, als ich bei einem Teeniecontest teilnahm. Verantwortlich dafür war mein Bruder, Rafael Beutl, der mich dort angemeldet hat. Schlussendlich kam ich beim Contest unter die besten drei und gewann ein Shooting. Bei dem Shooting kam ich dann auf den Geschmack. Ich sah mich dann auf Bildern in dem Kleiderladen, was damals mit 16 voll begeisterte. Aber auch vor der Kamera zu stehen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und unterschiedliche Outfits zu tragen fand ich damals genial. Und bis heute begeistert es mich, wenn ich das Endresultat eines Shootings sehe und mich in einem Magazin wiederfinde.

 

Inwiefern hat dich dein Bruder Rafael Beutl, Mister Schweiz, Model und Ex-Bachelor- dabei beeinflusst?

Ich glaube, es ist so wie es mit älteren Brüdern halt ist. Man schaut zu ihnen hoch und sieht sie als Vorbild. Ausserdem war ich stets mit dabei, als er Mister Schweiz wurde oder als Bachelor auftrat.

 

Welche Rolle spielt deine Freundin Jennifer auf deinem Karriereweg?

Sie spielt definitiv die grösste Rolle, denn sie gibt mir viel Rückhalt bei allen Verpflichtungen, denen ich nachgehe. Ausserdem ist sie bei den meisten Social Media Posts auch diejenige, die den Auslöser drückt.

 

Was für eine Rollenaufteilung habt ihr zuhause?

Eine Rollenverteilung haben wir eigentlich nicht. Wir arbeiten vielmehr Hand in Hand und helfen einander aus. Wir sind ein Team.


Ihr habt eine Tochter, einen Hund und zwei Katzen. Wir haben gehört, dass es da noch ein weiteres "Haustier" gibt…?

Ja, wir haben noch eine Kuh! Bei uns in der Nähe gibt es einen Bauernhof und meine Frau sah dort vor einer Weile ein Kalb mit eingebundenen Vorderbeinen. Der Bauer erzählte uns dann, dass das Kalb deshalb geschlachtet wird. Jennifer hat dann aber alles darangesetzt, die Kuh zu kaufen und so vor dem Tod zu bewahren. Das hat glücklicherweise geklappt und das Kalb kann jetzt bald auf einen Gnadenhof, wo es weiterleben kann.

 

Du bist mit 23 Jahren Vater eurer Tochter Zaya geworden. Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?

Also um ehrlich zu sein, weniger als ich vermutet habe. Meine Partnerin und ich haben uns dadurch nicht gross einschränken lassen und wir nehmen Zaya einfach so gut es natürlich geht überall hin mit. Ich habe nebst dem Arbeiten sowieso vielmehr Zeit in der Natur als im Nachtleben verbracht und das ist etwas, bei dem man sein Kind super mitnehmen kann. Und das ist sogar noch viel schöner geworden. Man geniesst jetzt eine Aussicht nicht nur für sich selbst, sondern kann es mit seinem Kind teilen.

Ich habe aber festgestellt, dass es mich nach Jobs viel schneller nach Hause zieht. Hätte ich früher nach einer Modeshow mit anderen noch etwas getrunken, will ich jetzt immer direkt nach Hause zu meiner Familie.

 

Hat sich deine Einstellung zu einem nachhaltigeren Leben verändert, seitdem Zaya in deinem Leben ist?

Ja absolut. Als Vater macht man sich noch mehr Gedanken darüber, ob sein Kind auch in Zukunft in einer Welt lebt, die lebenswert ist. Und wir als Familie versuchen deshalb, für die kommende Generation möglichst nachhaltig zu leben.

 

Dein jetziges Auto ist ein Plug-in Hybrid. Würdest du auch vollelektrisch fahren oder kommt das für dich nicht in Frage?

Genau, aktuell fahre ich einen Opel Grandland Hybrid4 und auch schon davor hatte ich einen Hybriden. In Zukunft werde ich definitiv auf ein vollelektrisches Auto wechseln. Doch ich warte damit noch ein wenig. Da ich jobtechnisch viel unterwegs bin und auch weite Strecken fahren muss, ist für mich die Reichweite und auch das Ladestationen-Netzwerk noch nicht ganz dort, wo ich es gerne hätte.

 

In deinen Ferien gehst du gern Campen. Diesen Sommer bist du mit dem Zafira Life Camper nach Kroatien gefahren. Was waren die Highlights auf diesem Road-Trip?

Ja es war grandios. Mit so einem kleinen Camper hat man immer alles dabei und nimmt sozusagen sein Zuhause mit. Wir genossen mit ihm enorme Freiheiten und konnten sehr flexibel unterwegs sein.

 


Hast du spezielle Tipps für Eltern, die mit kleinen Kindern campen gehen wollen?

Alles mitnehmen, was man brauchen könnte. An vorderster Stelle ist für mich das Medikit, damit man unterwegs für alles gewappnet ist. Und natürlich genug Windeln für die kleinen.

 

Als Influencer teilst du viel Privates mit der Welt. Was ist aber wirklich privat und teilst du nicht?

Es gibt immer wieder intime Momente mit Zaya oder Jennifer, die ich gerne für mich allein behalte und mit niemandem teile.

 

Du bist sehr wandelbar: kurze Haare, lange offene Haare und nun Manbun: Wie wichtig ist dir dein Aussehen und wieviel Zeit investierst du in Training und Körperpflege?

Mir ist es schon wichtig, wie ich daherkomme. Ich trainiere jeden Morgen und halte mich so in Shape. Bei der Körperpflege hingegen bin ich etwas relaxter. Nach dem Duschen hört es schon auf (lacht). Ausser bei der Frisur, da bin ich sehr penibel. Der Dutt muss richtig sitzen, auch wenn es dann mal 5 oder 10 Minuten länger dauert.

 

Von aussen hat man das Gefühl, Influencer*innen leben den Traum, immer reisen und in den schönsten Hotels absteigen zu können. Wie siehst du das?

Es ist ein schöner Job und ich schätze es wirklich sehr. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass man sowas machen kann. Aber es steckt auch viel Arbeit dahinter. Einerseits bis man an dem Punkt ankommt, an dem man sowas erleben kann und andererseits auch die Arbeit, die damit einher geht. Wenn ich z.B. für einen Modeevent in Paris und dann aber abends allein im Hotelzimmer bin, ist das als Familienvater nur halb so schön.

 


Wie bringst du deine Rollen als Familienvater, Model, Digital & Formats Spezialist und Influencer unter einen Hut? Wie sieht ein «normaler» Tag bei dir aus?

Unter der Woche geht es kurz vor 5 Uhr los, Handy und E-Mail checken und dann geht es gleich ins Fitness, wo ich etwas über eine Stunde trainiere. Nach dem Training gehe ich direkt arbeiten. Dann, abends ist Family-Time angesagt und das Produzieren von Content. Und wenn dann Zaya im Bett ist, geniessen meine Frau und ich noch ein bisschen Zeit für uns. Und dann ist der Tag schon ziemlich vorbei. Wenn ich einen Model- oder Influencer-Job habe, sieht es dann meist ein bisschen anders aus, aber mit dem Training starte ich eigentlich in jeden Tag.

 

Woher nimmst du diese Energie?

Ich habe das Glück, dass ich das machen kann, was mir Spass macht. Das beflügelt mich. Abwechslung und Spannung spornen mich an. Meine Familie und engen Freunde bieten mir Rückhalt, speziell auch mein treuer Wegbegleiter Peter, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese tolle Kombination gibt mir wahnsinnig viel Energie, um jeden Tag mein Bestes zu geben.

 

Hast du konkrete Ziele im Leben oder zumindest für die nächsten Jahre?

Ich liebäugle immer wieder mit dem Schauspielern und konnte jetzt schon ein paar kleine Projekte an Land ziehen. Es bereitet mir sehr viel Freude und ich möchte gerne noch mehr in der Schauspielerei Fuss fassen. Familiär betrachtet, ist es schon das Ziel, früher oder später mal ein Häuschen für uns zu haben und mit ihnen auch viel zu erleben.

 

Als Influencer beeinflusst du deine Follower. Für was stehst du und was möchtest du bewirken?

Ich versuche da eigentlich meiner Linie treu zu bleiben. Darum gehe ich auch nur Kooperationen ein, bei denen ich zum Beispiel die Produkte cool finde oder auch wirklich brauchen kann. Und mir ist wichtig, dass es nachhaltige Dinge sind und dass keine Tiere dran glauben mussten dafür.